Bauerngarten beim Heimathus


Im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Fläche zwischen der Eichenstraße und der Hagener Hauptstraße hat die Dorfgemeinschaft Hagen im Jahre 2000 einen Bauerngarten angelegt und diesen zur übrigen Fläche hin abgegrenzt. Unter der Leitung von Johanne Michalik wurde Wert darauf gelegt, dass hierbei Pflanzen verwendet wurden, die man von alten Bauerngärten her kennt. Die einzelnen Beete sind mit Buchsbaum eingefasst. 
 

Geschichtliches

Hier soll jetzt keine wissenschaftliche Abhandlung über den Bauerngarten gegeben werden, sondern einige Gedanken über die Entstehung und Entwicklung derselben. Angefangen hat's sicher in grauer Vorzeit: Es gibt wohl nichts natürlicheres, als ein Stück Land zum Anbau von Gemüse zu nutzen und einzuzäunen - zum einen als Schutz vor wilden Tieren, zum anderen sicher auch als Abgrenzung für die eigenen Haustiere. Die Sau, die im eigenen Gemüse wühlt, schafft wenig Freude.

Im Laufe der Geschichte, vielleicht im Mittelalter, ergab sich dann eine "Dreiteilung" der Gartenformen:
 
1. der Bauerngarten
2. der Klostergarten
3. der Burg- oder Schlossgarten  

Allen drei ist gemeinsam, dass die Nahrungsbeschaffung ihr Hauptzweck war. Der Burggarten hatte aber auch repräsentative Funktionen, der Klostergarten war oft auch Heilkräutergarten und der Bauerngarten auch Blumengarten zum Schmuck fürs Haus. Auch waren die Übergänge fließend: reiche Bauern legten sich Gärten an, die die Pracht der Burggärten imitierten, um ihren Wohlstand zu zeigen.

Und so übernahmen viele Bauerngärten in der Gestaltung Grundformen des Klostergartens: ein Wegekreuz mit einem Rondell in der Mitte, davon abzweigende Wege, die die Beete unterteilten, vielleicht auch die Eingrenzung der Beete mit Buchs.

Welche Pflanzen angebaut wurden, ergab sich aus dem Zweck des Gartens: im Bauerngarten also zuerst Gemüse, Küchenkräuter, vielleicht ein paar Heilkräuter und Blumen für den Schmuck vor und im Haus. Hierbei spielte sicher Überlieferung eine große Rolle - welche Pflanzen waren winterhart, brachten gute Erträge etc. Aber es wurde auch in den Garten gepflanzt, was woanders gut gedieh. So erließ schon Karl der Große (oder sein Sohn, so genau weiß man's nicht) eine Liste von Pflanzen, die in seinen Gütern bevorzugt angebaut werden sollte: das "Capitulare de villis et curtis imperialibus". Viele Pflanzen daraus findet man noch heute in unseren Gärten, andere sind verschwunden.

Mit den weiten Reisen und Entdeckungsfahrten kamen nun immer mehr exotische Pflanzen nach Mitteleuropa, zuerst in die Schlossgärten. Von dort wurden sie, sofern sie sich als robust und nützlich erwiesen, in den Bauerngarten übernommen. Aber es kamen auch durch den Handel andere und vor allem billigere Gemüsesorten, was den Niedergang des Bauerngartens einläutete. Nur noch in Notzeiten erlebte der Bauerngarten als Nahrungslieferant eine kurze Blüte.

Auch heute kann sich jeder im Supermarkt unabhängig von der Jahreszeit mit Obst, Gemüse und Blumen versorgen. Die Renaissance des Bauerngartens ist also eher eine Sache der Traditionspflege und des gesunden Gärtnerns geworden.  


Bauerngarten um 1800

Die historischen Wurzeln des bäuerlichen deutschen Hausgartens reichen z. T. bis in die germanische Zeit zurück. Wesentliche Impulse für die weitere Entwicklung gaben vor allem die mittelalterlichen Klostergärten sowie die Feudalgärten des Barock. Der Bauerngarten des Hennebergischen Museums wurde am umgesetzten Fachwerkhaus aus Witzelroda angelegt und entspricht in Wegeführung, Flächengestaltung und Pflanzenauswahl der Zeit der Innenausstattung desselben, also dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Damit stellt er eine Ergänzung zur Milieugestaltung des Hauses dar. Von zahlreichen möglichen wurde eine typische Gestaltungsvariante ausgewählt, und zwar ein kombinierter Nutz- und Ziergarten, dessen Hauptfläche durch ein Wegekreuz in vier große Beete mit verschiedenen Gemüsepflanzen gegliedert wird. Den Schnittpunkt betont ein Rundbeet mit einer Rose. Zwischen dem Lattenzaun und dem die Hauptfläche umlaufenden Hauptweg liegen die Rabatten für Heil- und Gewürzkräuter, Blumen und Beerenhecken. Die dekorative Wirkung der Gesamtanlage, deren wesentliche Gestaltungselemente sowohl den klösterlichen Kreuz- oder Klausurhöfen als auch den höfischen Barockgärten entnommen sind, wird durch die Rahmung der einzelnen Flächen mit kurzgeschnittenem Buchsbaum nachhaltig unterstrichen. Es entspricht nicht dem Charakter einer Milieugestaltung, hinsichtlich der Darbietung der wichtigsten Gartenpflanzen eines bestimmten Zeitabschnitts nach Vollständigkeit zu streben; es musste daher eine Auswahl vorgenommen werden, die bezüglich der Einbeziehung schöner Zierpflanzen aus der heimatlichen Natur, wie sie von den Bauern auch vorgenommen wurde, ein besonderes regionales Gepräge aufweist. Etliche Nutzpflanzen, insbesondere Heil- und Gewürzkräuter, sind heute in den Gärten nur noch sehr selten oder gar nicht mehr zu sehen und daher von besonderem Interesse. Zu ihnen gehören auch solche, die aus dem Bestand der Klostergärten kamen, wie z. B. Liebstöckel, Thymian, Salbei, Eberraute, Wermut. Besonders schöne Blumen findet man auch als Motive der Möbelbemalung im Hause wieder.  

 

Geschic hte des Bauerngartens
Christiane Frost

Nur wenig war in Deutschland von den Gartenanlagen der Römer noch erhalten, als Mönche des Benediktiner- und Zisterzienserordens über die Alpen kamen und das heutige Deutschland christianisierten.

Die Mönche sorgten nicht nur für die geistigen Belange der Bevölkerung, sondern fingen auch an Gärten anzulegen. Ihr Wissen darüber bezogen sie zum großen Teil aus antiken Schriften, aber auch bäuerliche Kenntnisse waren bei den meisten Mönchen vorhanden.

Außerdem mussten sie ja auch ihren Lebensunterhalt durch Selbstversorgung bestreiten. So gehörte zu jedem Kloster ein großer Nutz- und Kräutergarten. Ableger und Samen kamen oftmals aus den Mutterklöstern in Italien. Die Pflanzen wurden an das rauere Klima gewöhnt und durch eine strenge Auslese verbessert.

Im frühen Mittelalter kamen die Klöster unter dem Schutz des Königs zu umfangreichem Landbesitz, sie wussten diesen sehr gut zu verwalten. Die sogenannten Meierhöfe der Klöster waren regelrechte Musterbetriebe. Vor allem die Kräutergärten der Klöster hatten in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung einen hohen Stellenwert, und nach einer erfolgreichen Behandlung bekam der Rekonvaleszent oft einen Ableger mit nach Hause. Viele Gewächse haben so aus den Klostergärten ihren Weg in die bäuerlichen Gärten gefunden.

Eine Vorstellung von dem Aufbau und der Anlage eines Klostergartens erhalten wir durch ein Dokument aus dem Jahre 816, dem St. Gallener Klosterplan, allerdings ist er wohl nie ausgeführt worden. Dort sind auch die Pflanzen aus der “Capitulare de Villis” nicht so willkürlich aneinander gereiht wie in der Anordnung, sondern schon gegliedert nach Heilpflanzen, Gemüse und Obst.

Unser heutiges Wissen über die Pflanzen der mittelalterlichen Gärten verdanken wir der Äbtissin Hildegard von Bingen, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen in einem siebenbändigen Werk festhielt. Das erste Buch, die “Physika”, beschäftigt sich mit den damals verwendeten Kräutern. Sie beschrieb über 200 Kräuter und da sie eine sehr praktisch denkende Frau war, galt ihr Interesse auch den Nutzpflanzen. Die medizinische Verwendung jedoch stand im Vordergrund, hier lesen wir auch erstmals von Blumen als Zierpflanzen und nicht nur als Heilpflanzen, genannt werden Ringelblume, Pfingstrose, Rose, Lilie, Schwertlilie und Veilchen.

Auch die mittelalterlichen Burgen hatten ihre Nutzgärten zur Selbstversorgung, der Gemüse- und Heilkräutergarten war stets recht klein, da er innerhalb der Burgmauern untergebracht werden musste, außerhalb des Burggrabens gab es dann den Obstgarten.

Innerhalb der Burgen entstanden dann aber auch die sogenannten “Lustgärten” die ebenfalls von einer Burgmauer umgeben waren. Aus Darstellungen jener Zeit können wir entnehmen wie ein solcher Garten aussah. Ein dichter wegeloser Rasenteppich, durchwachsen mit vielen Blumen, bildete das Kernstück, an den Seiten Rasenbänke zum Verweilen, schattenspendende Obstbäume, auch Hochbeete mit Duftkräutern umrandeten diesen Garten. Die Kreuzfahrer entdeckten auf ihren Feldzügen die Pracht der Kalifengärten und manch eine Pflanze von dort nahmen die Ritter mit in ihre Heimat, und von den Burggärten aus fanden sie dann den Weg in die Bauerngärten.

Auch in den Städten ging es noch recht ländlich zu. Die überwiegende Mehrheit des gerade erst entstehenden Bürgertums entstammte der bäuerlichen Bevölkerung. Auf einer Ansicht aus dem Jahre 1798 grasen noch Kühe neben dem Kölner Dom, viele Städte verboten die Tierhaltung innerhalb der Stadtmauern. Jedes freie Fleckchen dafür wurde dort für den Gemüseanbau genutzt, auch betrieben die Städter Obst- und Weinanbau vor den Toren der Stadt. Nicht nur die arme Bevölkerung zog sich ihr Gemüse selber, auch bei den wohlhabenden Bürgern war es schick, sich mit Gemüse aus dem eigenen Garten zu versorgen. Bald waren aber die Städte so dicht besiedelt, dass innerhalb der Stadtmauern kein Platz mehr für Gärten war und wer etwas auf sich hielt und die nötigen Mittel hatte, kaufte sich ein Grundstück vor der Stadt um Gemüse und Obst anzubauen. Aber nicht nur Nutzgärten entstanden dort, sondern auch Anlagen, die allein zur Erholung und zur Zierde angelegt wurden.



Einen Aufschwung nahm die Pflanzenkunde und die Gartengestaltung mit der Wiedergeburt der Antike, der Renaissance. Forscherdrang erfüllte die Menschen und mit der Erfindung der Buchdruckerkunst entstanden, bald nach dem Druck der Bibel, die ersten Kräuterbücher. Bis dahin waren Kräuterbücher nur in den Bibliotheken der Klöster vorhanden, wo sie in Handarbeit kopiert wurden. 1482 ging das erste Kräuterbuch in Druck, das schon um 1350 geschriebene <Buch der Natur> von Konrad Mengenberg war wahrscheinlich das erste Buch mit Holzschnitten von Pflanzen. Weitere Kräuterbücher erschienen von Leonhard Fuchs und Hieronymus Bock. Leonhard Fuchs, Leibarzt des Markgrafen von Ansbach und Professor in Tübingen, beschreibt in seinem Buch “New Kreuzerbuch” (1543) schon 500 Pflanzen. Hieronymus Bock bringt es sogar schon auf 800 Pflanzen, bedeutsam ist, dass Bock als Erster nur Pflanzen beschrieb, die er selbst gesehen hatte.

Ob die sogenannten einfachen Leute schon diese Bücher gelesen haben, lässt sich nicht nachweisen, fest steht aber, dass die “Hausmittel” in die Kräuterbücher aufgenommen wurden. Theophrastus von Hochenheim, bekannt als Paracelsus, bekennt sich in seinen Schriften sogar ausdrücklich dazu.

Bei der Gartengestaltung stand nicht mehr nur der Nutzen im Vordergrund, jetzt wurden auch Blumen und Pflanzen um ihrer Schönheit willen gepflanzt und gehegt. Diese neue Gartenbewegung kam aus Italien, der Geburtsstätte der Renaissance. Eine wahre Sammelwut trat unter den Gartenliebhabern auf, immer seltener, kostbarer sollten die Pflanzen im eigenen Garten sein, jeder versuchte seinen Nachbarn zu übertrumpfen. Besonders hervorgetan haben sich dabei die Fuggers in Augsburg, die Bürger Augsburgs beschwerten sich, dass die Fuggergärten ihnen zuviel vom Gemüseland wegnahmen. In diese Zeit fällt auch der Tulpenrausch in Holland, bei dem sich auch Rembrandt finanziell ruiniert hat.

Trotz dieses Trends zum Ziergarten und immer mehr neu entdeckten bzw. neu wiederentdeckten Blumen, blieb der Gemüsegarten Hauptbestandteil eines jeden Gartens. Auch auf dem Land fingen nun die Bauern an ihren Gemüsegarten mit Blumen zu verschönern. Mit der Zeit wanderte eine beträchtliche Anzahl von Pflanzen aus den reinen Ziergärten in die bäuerlichen Gärten auf dem Land. Dort fand noch einmal eine Auslese statt, was nicht robust war, zuviel Aufmerksamkeit brauchte, konnte man dort nicht gebrauchen. Eine strenge Teilung des Gartens in Gemüse- und Ziergarten setzte sich auf dem Land nicht durch, dort pflanzte man Gemüse und Zierpflanzen durcheinander und so verwandelte sich der reine Nutzgarten in einen sogenannten “Bauerngarten”.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts traf eine neue Gartenmode aus Frankreich in Deutschland ein. Nach dem Vorbild der Versailler Gärten stutzte man den natürlichen Wuchs von Bäumen und Sträuchern in eine dem Zeitgeist entsprechende Form. Im Laufe der Jahre und mit wachsendem Wohlstand der Bauern, wurde diese Mode aus den Adels- und Kaufmannsgärten auch in den bäuerlichen Garten übernommen. Mit Buchs umfasste Gemüsebeete und ein buchsgesäumtes Rondell im Wegekreuz und der Gemüsegarten sah gleich viel edler aus.

Gestaltung

Der Bauerngarten – eine alte Tradition lebt wieder auf

Eine Idee zur gestalterischen Umsetzung

,,Wir sehnen uns nach dem Alten``. Bauerngärten haben Ihren ganz besonderen Reiz. Kaum ein Garten wird ohne den prachtvollen Buchsbaum angelegt.

Wieviel alte Möbelschätze werden heute restauriert, wieviel Leute renovieren sich mühevoll wunderschöne alte Häuser im ''Alten Stil''; Wer sehnt sich nicht nach dem Vergangenem, das im Kommunikationszeitalter absolut ''In'' ist. Typische Bauerngärten gibt es unserer Region kaum noch.

Die Gestaltung


Zuerst sollte man sich im Klaren sein, wie die Form auszusehen hat. Die klassische Form ist ein Rechteck oder ein Quadrat mit kreuzenden Wegen in der Mitte. Wer genügend Platz hat, kann in der Mitte ein Rondell mit einem Rosenstämmchen, einem Brunnen, einer Kugel, etc. gestalten.

Zu neueren Häusern passt eine runde oder dreieckige Form in architektonischem Stil sehr gut.

Wer einen Eingangsbereich, etc. gestalten möchte, lässt die Wege komplett weg und betont das stilgerechte Gärtchen einfach mit einer Buchsbaumhecke außen herum. Hierbei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, wie gesagt, heute wird alles getragen.....

Die Ausführung

Wenn die Form ausgewählt wurde, kann mit dem Bau begonnen werden. Als erstes wird die ganze Fläche ordentlich vermessen. Bei der klassischen Form werden rechtwinklig zueinander Schnüre außenherum gespannt und die Wege in der Mitte zentriert. Bei einer Kreisform wird als erstes der Mittelpunkt festgelegt, mit einer Schnur gezirkelt und auf dem Boden angezeichnet. Bei einer genügend großen Kreisform können sogar Wege in die Mitte sternförmig zulaufen.

Danach werden die Wege je nach Materialstärke ausgekoffert. Es empfiehlt sich unter den Wegen ein Schotterfundament aus 0/32iger Material anzulegen, da Regen und Frost den Boden schnell zum „Schwimmen“ bringen.

Jetzt erfolgt die Rahmenbepflanzung. Innerhalb des Bauerngartens empfehlen sich Buchsbaumhecken, bei größeren Bauerngärten außenherum kann eine größere Heckenpflanze, z.B. Weißdorn gepflanzt werden. Der Rahmen ist gesetzt und die übrigen Pflanzen können nach einer anständigen Bodenvorbereitung gesetzt werden.

Die Materialien der Wege 


Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, den Weg des Bauergartens zu gestalten. Man sollte jedoch darauf achten, dass im Stil geblieben wird und nicht unbedingt ein Betonpflaster wählen. Es empfehlen sich Kiesbeläge, evtl. mit Natursteineinfassung aus Granit, Basalt, Porhyrr, Sandstein, etc. Eine weitere Möglichkeit ist das komplette Pflastern mit Naturstein- oder Klinkerbelägen. Für kleinere Bauerngärten, wo weniger Platz vorhanden ist, ist ein Weg aus Rindenmulch oder Holzhäcksel sehr angebracht. Wichtig ist in jedem Fall der Untergrund aus ca. 10-15cm Schotter- oder Recyclingmaterial, das gut verdichtet werden sollte.

Die Bepflanzung


Es empfiehlt sich für die Wegbegrenzungen den klassischen Buchsbaum zu verwenden. Bei kleineren Gärten wird dieser sogar als Rahmenbepflanzung außen herum verwendet. Bei größeren Bauerngärten kann man anstelle dessen Weißdorn, Liguster oder Buche als Hecke verwenden und auf beliebige Höhe zurück schneiden. Für die Eingangsbereiche empfiehlt sich zum Beispiel Kletterrose, Clematis, Geißblatt, etc. Für die Mitte des Bauerngartens, wenn ein Rondell vorhanden, kann wie auf dem Photo zu sehen, eine Stammrose oder eine Buchsbaumkugel z.B. mit Lavendel gesetzt werden.

Die Beete können verschieden genutzt werden. Der eine ist ein Gemüsefan, der nächste mag lieber Beerenobst, aber auch typische Staudenpflanzen haben hier ihren traditionellen Platz.

Hervorragend passen würde eine Kräuterecke mit verschiedenen Küchenkräutern. Für Kinder bietet sich die Möglichkeit selber ihren Garten mit einer Gemüseecke zu kreieren.
 

Typische Staudenpflanzen sind z.B. Rittersporn, Margeritte, Tränendes Herz, Pfingstrose, Lavendel, Frauenmantel, Anemone, Frühjahrs- und Herbstastern, versch. Glockenblumen, Schlüsselblume, Lilien, Nachtkerze, Küchenschelle, Fette Henne und der Ehrenpreis. Auch Rosensorten sind sehr beliebt für die Bauerngärten. Zu den bekanntesten Küchenkräutern gehören sicherlich Lavendel, Thymian, Salbei, Schnittlauch, Rosmarin, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Monatserdbeere, Liebstöckel, Oreganum, Waldmeister, Baldrian und viele andere.

Übrigens, der Buchsbaum wurde früher an den alten Bauernhäusern dafür verwendet, damit Wasseradern abgeschirmt wurden.

Wenn Störfelder durch das Haus gingen, wurden vor und hinter dem Haus Buchsbaum gesetzt.

Die Ausstattung 


Hier kennt die Phantasie keine Grenzen. Eingansbereiche können mit einem Rosenbogen oder einem idyllischem Holz-oder Schmiedetor versehen werden. Meistens findet man auf Gartenausstellungen genau das Richtige, was dazu passt.

Für das Rondell in der Mitte kann außer dem Rosenstämmchen auch ein normaler Findling oder ein Sprudelstein verwendet werden. Wer über viel Platz verfügt, kann sogar eine Brunnenanlage bauen. Sehr hübsch fürs Auge ist zum Beispiel auch ein Rosenobelisk, oder wer es mag setzt sich eine Statue oder ein besonderes Kunstwerk in die Mitte.

Zu den sonstigen Gestaltungselementen gehören auch noch Rosenkugeln in verschiedenen Farben. Eine tolle Bank lädt am Ende eines Weges zum Verweilen in seinem romantischen Gärtchen ein.

Wer seinen Garten tagsüber kaum zu Gesicht bekommt, oder es romantisch mag, der baut sich noch eine Beleuchtungsanlage mit Spots oder den begehrten Moonlights-Lampen ein.


 
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